Ingenieurbüro für Qualitätsmanagement
Prof. Dr.-Ing. H.-E. Singer

Dr.-Otto-Nuschke-Str. 11

08107
Kirchberg

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Ingenieurbüro für Qualitätsmanagement und Umweltprüfung Singer - Kirchberg
Ingenieurbüro für Qualitätsmanagement
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Klimatische Prüfungen

Während klimatischer Tests werden die Prüfobjekte hohen und/oder tiefen Temperaturen ausgesetzt, wenn erforderlich auch kombiniert mit definierter relativer Luftfeuchte.

Temperaturprüfungen

Ausschnitt Temperaturschock Kammer

Zweikammer-Temperaturschockschrank mit optischer Prüfgutüberwachung

Gebräuchlich sind Langzeitprüfungen mit konstanter hoher oder tiefer Temperatur zur Simulation der Produktlagerung. Temperaturwechselprüfungen eignen sich zum Nachbilden der Einsatzbedingungen. Der Wechsel zwischen zwei Temperaturwerten erfolgt je nach Prüfverfahren entweder mit einem vorgegebenen Änderungsgradienten oder innerhalb weniger Sekunden (Temperaturschockprüfung).

Hohe Temperaturen bewirken z. B. Wärmealterung, Oxidation, Werkstofferweichen insbesondere bei Kunststoffen und Ausdehnung. Tiefe Temperaturen führen z. B. zu Versprödung, Erstarren bzw. Viskositätserhöhung, Eisbildung infolge vorangegangener hoher Luftfeuchte und Schrumpfung.

Temperaturwechsel generieren mechanische Spannungen an Grenzflächen wegen unterschiedlicher Ausdehnungskoeffizienten der Materialien mit z. B. möglicher Rissbildung, Ablösen von Beschichtungen sowie Schädigung von Abdichtungen.

Kälte bis -75°C
nach DIN EN 60 068-2-1

Trockene Wärme bis +200°C
nach DIN EN 60 068-2-2

Temperaturwechsel nach DIN EN 60 068-2-14
mit festgelegter Änderungsgeschwindigkeit (Prü-
fung Nb) bis 9 K/min im Bereich -75°C bis +200°C

mit festgelegter Überführungsdauer (Prüfung Na) im Bereich -75°C bis +200°C

Luftfeuchtigkeitsprüfungen

Klimaprüfung

Klimakammer während einer Feuchteprüfung

Neben der Temperatur ist die relative Luftfeuchte der die Prüfbedingungen bestimmende zusätzliche Parameter.

So kann hohe Luftfeuchte zu Korrosion, Elektrolyse, elektrischer Isolationsminderung, Quellung und verminderter mechanischer Festigkeit führen. Niedrige relative Luftfeuchte hingegen kann Versprödung infolge Austrocknung, Verschleißerhöhung an bewegten Teilen oder Schrumpfung mit Rissbildung verursachen.

zur Anfrage

Feuchte Wärme konstant
nach DIN EN 60 068-2-3

Feuchte Wärme zyklisch
nach DIN EN 60 068-2-30
nach DIN EN 60 068-2-67
nach DIN EN 60 068-2-78

Zusammengesetzte Prüfung
Feuchte Wärme/Kälte zyklisch
nach DIN EN 60 068-2-38

Quelle: https://umweltpruefungen.de/Klimatische_Pr%C3%BCfungen

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